Sonntag, 22. Dezember 2013



Shadow´s Delight would probably be - according to Chuang-Tzu  - not to depend on something to be as he is.


Wahrscheinlich wäre es Shadow´s Delight - nach Chuang-Tzu  -, nicht abhängig von etwas zu sein, um sein zu können, wie er ist.

















Dieses zwanzigminütige Stück ist Jürgen Albrecht gewidmet. Jürgen ist ein alter Freund, der schon einen langen produktiven Weg hinter sich hat und seit Jahren Architekturen entwirft, die vom Licht leben. Es sind Räume und Gänge, die sehr licht und klar sind, und obwohl sie ganz jenseits von Gemütlichkeit sich entfalten und auch weit entfernt sind davon, ein wohliges Empfinden auszulösen, zieht mich das Pure der Formen ungeheuer an, mal scharf-rändrig, mal „zerfließend“ in weichen Übergängen. Selbst einige der Fotos auf seiner Webseite vermitteln diesen Sog (www.juergenalbrecht.com). Ungleich stärker jedoch ist diese Anziehung, wenn echtes Licht durch die Löcher in die aus Pappe gebauten, permanent im Wandel befindlichen Innenräume fällt. Vielen Dank, Jürgen, für diese Lichtblicke im wahren Sinn des Wortes!


This composition is dedicated to an old friend of mine, Jürgen Albrecht, an artist who already travelled quite a bit, artistically, and whose objects unite architecture and light. Since many years he devises architectures who live on light, rooms, aisles and corridors who are clear, bright and light and eventhough they unfold far beyond cosiness and don´t trigger a comforting sensation either, I´m strongly attracted by the pureness of their forms, sometimes sharp-edged, sometimes „melting“ in soft transitions. Even some of the photos on his website (www.juergenalbrecht.com) have this intense undertow. Unequally stronger though is the impression, when real light is falling through the holes on top of the constructions made of cardboard into the permanently changing indoors. Thanks a lot, Jürgen, for these bright spots in the truest sense of the word!







This is the whole piece. The lines - silhouettes of the ever changing two-dimensional images - are replaced by blocks, chords - the architectures, the spatial arrangement of the indoors - and finally flow into a blend, something that tries to combine the horizontal with the vertical -, hopefully the sculptures.

Je suis le cours de sable qui glisse
entre le galet et la dune

Samuel Beckett

My way is in the sand flowing 
between the shingle and the dune


Dies ist das ganze Stück. Die Linien - Umrisse der sich ständig wandelnden zweidimensionalen Bilder - werden abgelöst von Blöcken, Akkorden - die Architekturen, die dritte Dimension der Innenräume - und münden schließlich in ein Gemisch, etwas, das das Horizontale mit dem Vertikalen zu verbinden sucht -, hoffentlich die Skulpturen. 

Ich bin der Sandstreifen der sich
zwischen dem Geschiebe und der Düne hinzieht

Samuel Beckett




Kommentare sind wie immer willkommen. (mail@stefan-hardt.de).

Alle erwähnten CD´s und noch viele mehr sind direkt bei mir bestellbar.


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