Donnerstag, 2. Mai 2013



Der Säumer wagt sich vor in abgelegene Gegenden. Zu diesem Zweck bildet er Fahrgemeinschaften. Er versorgt Gegenden mit Gebrauchs-gütern, die häufig von Überfällen heimgesucht werden. Das war im Mittelalter.



The Säumer, a sort of medieval freight hauler, dared to advance into remote regions. For this purpose he looked out for ride sharing. He provided areas which are afflicted by numerous hold-ups with major consumer durables. 


Das „Gesangs“-Stück Gongyo -Voice Walk habe ich schon erwähnt (s. Post 1). Um solcherart Wanderung des Erstaunens geht es auch bei Antennae, und hier mündet diese fiktive Reise zu den kleinen Unebenheiten des Gedankens in die Frage: Was nimmt ein Grashüpfer wohl wahr mit seinen „Antennen“ (antennae)? 


I´ve already mentionned the piece Gongyo -Voice Walk (s. post 1). Antennae too is about such a kind of light peregrination, where a fictitious journey into the tiny uneveness of thought opens out into the question: What does a grasshopper perceive with and through his antennae?


  

On Säumer II sea horses are mentionned and furthermore there is a homage to the unhappy Adalbert Stifter. He remembers the perception of a halm of grain as a moment of relief after something destructive had held him. You find this episode in the last version of his autobiographical text The Briefcase Of My Great-Grandfather. There he tries - in a believable way - to step down into a time before memory and to find a language for these impressions, foreshadows.
























In Säumer II wird über Seepferde gesprochen, und außerdem gibt es eine Hommage an den unglücklichen Adalbert Stifter. Der erinnert sich, in der letzten Fassung seiner Mappe meines Urgroßvaters, in der er versucht, glaubwürdig versucht, in die Zeit vor der Erinnerung hinabzusteigen und eine Sprache für diese Eindrücke, Ahnungen zu finden, an die Wahrnehmung eines Kornhalms als Moment der Erleich-terung, nachdem er dem Zugrunderichtenden entkommen war.







Der Text Seepferde stammt von Günter Eich, der mit seinen beiden späten Prosabändchen Ein Tibeter in meinem Büro und Maulwürfe einerseits sich mühelos eingliedert in das, was man vielleicht absurde Literatur nennen könnte, andererseits aber augenzwinkernd sich nie allzuweit vom common sense entfernt. 







The text Sea Horses is written by Günter Eich who with his two late little volumes A Tibetan In My Office and Moles integrates easily into a tradition of absurd literature but also, winking, never departs too far from a common sense.

Und hier noch ein Ruf mit der Flöte. Sie klingt ein wenig wie eine Mischung aus Quer- und Blockflöte und ist erfunden worden von einem Herrn Strathmann. Das Besondere an ihr: sie hat die Mechanik eines Saxophons. 

And a call with the flute. It sounds a bit like a mixture of traverse flute and recorder. This flute has been invented by Alfred Strathmann. The specialty is: it has the mechanics of a saxophone.









Alle erwähnten CD´s und noch viele mehr sind direkt bei mir bestellbar unter mail@stefan-hardt.de.

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